Gerrit Haaß – inTeam

Gerrit Haaß

Centermanager

 

Gerrit Haaß, Centermanager im Stadtzentrum Schenefeld

Als Centermanager ist man ein wenig wie der Bürgermeister einer Kleinstadt. Man muss viel organisieren, aktiv netzwerken und eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen mit ihren oftmals individuellen Interessen unter einen Hut bringen.“

„Wir haben im Stadtzentrum einen attraktiven Marktplatz, abwechslungsreiche und interessante Geschäfte und Gastronomien, insgesamt attraktive Mieter aus vielfältigen Branchen. Und jede Menge kostengünstige Parkplätze. Wir sind das einzige Center mit einer Spielbank im Center. Wir verstehen uns hier nicht nur als Einkaufsort, sondern als Erlebnisort zum Treffen von Familie und Freunden, bummeln, einkaufen und verweilen. Bei uns zu sein, soll Freude bereiten.“

„Wir duzen uns hier im Team, und wir alle freuen uns auf dieses Jahr. Denn 2026 feiert das Stadtzentrum Schenefeld sein 35jähriges Jubiläum. Wir bereiten viele attraktive Aktionen und Veranstaltungen vor. 35 ist für uns nicht nur eine Zahl – 35 Jahre bedeutet 35 Jahre ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen zu sein – früher, heute und auch zukünftig.“

Sätze, die so prägend und so treffend sind wie die Leidenschaft und das Wissen, mit denen Gerrit Haaß, der neue Centermanager im Stadtzentrum Schenefeld – von vielen auch liebevoll STADDI genannt – täglich umgeht. „Wir freuen uns, mit Gerrit Haaß einen echten Profi gewonnen zu haben, der an zahlreichen Stellen erfolgreich gewirkt hat und das Stadtzentrum Schenefeld weiter positiv entwickeln wird.“ Das sagte Jürgen Brunke, Bereichsleiter Centermanagement der VÖLKEL Real Estate GmbH. Tatsächlich – der 52jährige Haaß, studierter Diplom-Kaufmann, verfügt über eine 25 jährige Expertise im Centermanagement und als Vermietungsmanager. Kein Wunder also, dass der gebürtige Hamburger und Vater von drei Kindern, verheiratet, sagt: „Wir werden nach der Eröffnung von Action und Takko im Jahr 2025 auch im Jahr 2026 weitere Vermietungen vornehmen und so den Branchenmix optimieren. Ich kann in dieser Position viel bewegen. Und das werden wir tun.“

Ein Gespräch mit Gerrit Haaß, einsfünfundachtzig groß, schlank, ein Mann mit ausstrahlender Empathie und einem kräftigen Händedruck. Haaß wohnt im Hamburger Osten – wenn er zur Arbeit fährt, ist er morgens eine Stunde unterwegs, abends eine Dreiviertelstunde. Lange Wege, morgens und abends…Gerrit Haaß: „Das ist kein Problem für mich, keine verlorene Zeit. Ich kann telefonieren, höre Podcast und lausche Hörbüchern….“ Pause, dann: „Ich habe einen Arbeitsplatz, der es mir ermöglicht, abends zu meiner Familie zu fahren, zu Hause zu schlafen. Ich habe zuletzt eine Weile in Sachsen gearbeitet…da war das nicht möglich. Da war ich ab Montagmorgen um fünf Uhr eine Woche weg von der Familie.“

Mit Gerrit Haaß zu sprechen , macht Spaß und ist unterhaltsam. Denn dieser Mann weiß, was er will, er weiß und was er kann. Und er ist ein Mann, der auch lange, möglicherweise mühsame Wege nicht scheut. Einer, der nicht nur fit ist für den Sprint, sondern der Kondition mitbringt, wenn sie gefragt ist. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Marathonläufer. Gelaufen ist er bereits in Berlin, Flensburg, Frankfurt und auch in Hamburg. Sein Traum ist natürlich, einmal den New York Marathon mitzulaufen, einmal quer durch die Hauptstadt der Welt, durch Manhattan. „Ich bin bereits mal unter vier Stunden geblieben,“ freut sich der neue Centermanager, und er fügt hinzu, was das bedeutet: „Unter vier Stunden zu bleiben, ist die magische Zeitgrenze eines jeden Normalos unter den Marathonläufern.“

Alles unter einem Dach zu erleben, obendrein unter einem grandiosen Glaskuppeldach, das Licht und Sonne in das fast 40.000 Quadratmeter große Stadtzentrum Schenefeld lässt – bei diesem Gedanken gerät der alerte Centermanager regelrecht ins Schwärmen. „Besucher und Kunden des STADDI sind hier immer im Trocknen. Kein Schneematsch, kein Ausrutschen im Winter. Kurze Wege für all die eigenen Bedürfnisse: der Schuster macht Ihre Schuhe, die Reinigung macht alles blitzblank. Sie können zwischen verschiedenen Friseuren wählen, schnell mal ein Schnäppchen bei H&M, New Yorker oder bei TK Maxx machen. Bei der Buchhandlung Heymann in ein Buch reinlesen, Ihr Handy reparieren lassen. Und, und, und. Sie können essen, trinken, Freunde treffen. der Marktplatz ist schlichtweg der Treffpunkt der Region.“ Pause, dann: „Sie können mit dem Auto direkt in die Tiefgarage oder auf den Parkplatz fahren. Die Gebühren sind mehr als moderat…in Hamburg zahlen Sie oftmals für eine Parkstunde das Vielfache. Und ganz wichtig…“

Was bitte?

„Wir haben feste und einheitliche Öffnungszeiten. Wir öffnen pünktlich, wir schließen pünktlich. Außerhalb des Stadtzentrum können Sie schon mal zehn Minuten vor Ladenschluss vor verschlossenen Türen stehen, weil kein Kunde mehr in Sicht war. Das erleben Sie bei uns nicht. Hier können Sie sich auf die Öffnungszeiten verlassen.“

Herr Haaß, kaufen Sie hier im STADDI auch selbst ein?

Klare Frage, klare Antwort: „Klar, ich gehe mit gutem Beispiel voran. Ich gehe hier mittags gern mal eine Kleinigkeit essen, ich bin oftmals bei REWE und kaufe Lebensmittel für die Familie ein. Bei Budni oder Rossmann bin ich ebenso schon oft fündig geworden. Ja, ich habe in den ersten Wochen meines Hierseins schon diese und jene Highlight für mich gefunden…ich bin allerdings noch auf der Suche nach einem Friseur. Da habe ich mich noch nicht entschieden.“

Sprechen wir über den Einzelhandel, der seit Jahren schwere Zeiten erlebt, der täglich gegen die Online-Konkurrenz kämpfen muss. Amazon & Co. machen es den Geschäften vor Ort wirklich nicht leicht – sie liefern schnell und oftmals günstiger. Gerrit Haaß: „Ich kenne all diese Argumente. Und dennoch – der Einzelhandel wird nicht sterben. Menschen wollen sich treffen, sich austauschen, etwas erleben. Das kann man online tatsächlich nur bedingt erleben.“ Tiefes Durchatmen, dann: „Wie wollen Sie im Internet eine Hose oder einen Mantel anprobieren? Können Sie die Produkte mal anfassen, fühlt sich der Stoff weich oder rau an? Wie wollen Sie sich beraten lassen, wenn Sie für sich selbst oder Ihre Kinder, Enkel oder Freunde ein Buch kaufen möchten? Wie wollen Sie dort auf ein Glas Wein mit Freunden treffen und über den HSV oder St. Pauli diskutieren? Wie können Sie da mit der ganzen Familie ein Eis schlecken oder eine Pizza essen? All das ist bei uns im STADDI möglich. Denn hier treffen Menschen auf Menschen. Und genau das macht den Unterschied zum Internet.“ Und selbstverständlich bietet das STADDI auch ein abwechslungsreiches Aktionsprogramm, bei dem man immer wieder neue Dinge erleben kann – sei es im STADDI Salon mit seinem wechselnden Programm, auf dem Antik- und Trödelmarkt, einer Autoshow oder oder oder….

Wie viele Menschen kommen eigentlich täglich ins STADDI? Gerrit Haaß lehnt sich zurück, zögert nicht mit der Antwort: „Über Zahlen sprechen wir grundsätzlich nicht. Die sind top secret. Aber eines kann ich Ihnen sagen…“

Nämlich…?

„Wir unterscheiden zwischen Besuchern und Kunden. Letztendlich ist nicht jeder Besucher ein Kunde. Aber jeder Besucher kann ein Kunde werden…“

Erklären Sie das bitte.

„Gern. Unsere Arbeit wird an den Faktoren Besucherzahlen und Kundenzahlen gemessen. Auf die Kundenzahlen haben wir keinen Einfluss, auf die Besucherzahlen natürlich. Wir können als Team dafür sorgen, dass die Menschen gern zu uns kommen, dass sie ein großes Angebot haben, dass alles sauber ist, dass die Rolltreppen funktionieren, dass die Atmosphäre einladend und positiv ist. Für die Kundenzahlen sind dann die Geschäfte zuständig und verantwortlich, denn diese machen erst aus den Besuchern Kunden. Mit ihren Preisen, ihrem Angebot, mit der Qualität, einem guten Preisleistungsverhältnis und mit ihren motivierten, freundlichem Fachpersonal.

Wir kommen zum Ende. Wir gehen nach draußen. Gerrit Haaß zeigt auf die Pflanzen, die gerade neu angeschafft wurden und die nicht zu übersehen sind. Grüne Pflanzen, schön für’s Auge, gut für das Wohlbefinden. Es werden noch mehr Pflanzen ins STADDI kommen. Es ist unübersehbar: Für Gerrit Haaß, den neuen Centermanager, ist das STADDI nicht nur ein Einkaufstempel und der Marktplatz der Region zum Einkaufen, Treffen und Verweilen, sondern ein Wohlfühl- und Erlebnisort für alle Generationen! Und ein grüner Garten für die Seele!