Ab ins Beet: Das Stadtzentrum Schenefeld liefert Euch in diesem Frühjahr kreative Homegardening Ideen für Zuhause

 

 

Ab ins Beet: Das Stadtzentrum Schenefeld liefert Euch ab sofort kreative Homegardening Ideen für Zuhause

Die Gartenzeit steht vor der Tür und mit ihr zahlreiche Möglichkeiten, sich alleine oder mit der ganzen Familie auf dem Balkon oder im (Schreber-) Garten zu betätigen. In den nächsten Wochen werden wir Euch in Kooperation mit unseren Mietern verschiedenste Möglichkeiten vorstellen, wie Ihr Euren Balkon in einen richtigen Kräutergarten verwandelt oder mit Vertikalbeeten und Blumentreppen aufpimpen könnt.

Ihr habt Lust auf einen kleinen Mini-Teich im Fass oder Eimer oder sucht die passende Beleuchtung in Form von Solarleuchten und Lampions? Dann haben wir auch hier erleuchtende Tipps. Neben den schönsten Büropflanzen fürs Homeoffice, gibt´s für alle ohne grünen Daumen mit hochwertigen Kunstpflanzen und
-gräsern eine passende Alternative.

Für Euch und viele andere fällt die diesjährige Fernreise wahrschein aus – mit coolen Indoorpalmen könnt Ihr Euch zumindest ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause holen. Außerdem erfahrt Ihr, welches Obst und Gemüse wann Saison hat, wie Ihr aus normalen Blechdosen sehr schöne Pflanzgefäße zaubert und welche Vorteile Euch praktische Pflanztische bieten.

 

Weitere Themen, die wir für Euch geplant haben:

– Ab auf den Teller: Saisonales Obst und Gemüse

– Selbstversorger: Hochbeet für Balkon und Garten

– Angrillen: Elektro, Gas oder Kohle?

– Bei Euch piept´s wohl: Vogeltränken und Vogelhäuschen

– Großstadtleben: Schrebergarten mit Kindern

– Dekoideen für Balkon und Garten

– Was summt denn da? Insektenhotels für Garten und Balkon

Ihr habt eine große Leidenschaft für Kräuter, Obst und Gemüse oder Pflanzen? Seid richtige Oberhandwerker? Dann schickt uns Eure Fragen, Ideen und Fotos als zusätzliche Inspiration oder weitere Wunschthemen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch hier bei uns im Blog oder in unseren Social-Media-Kanälen.

 

 

 

Unser Thema No. 1:

Saisonales Obst und Gemüse! Was gibt´s bei Dir gerade auf den Teller?

 

Es gibt viele gute Gründe beim Kochen und Backen auf saisonale, regionale Produkte zurückzugreifen, auch wenn es eine Vielzahl von Obst- und Gemüsesorten bereits das ganze Jahr gibt.

  1. Kürzere Transportwege sind besser fürs Klima.
  2. Obst und Gemüse schmecken besser, wenn sie reif geerntet werden. Importierte Früchte werden meist unreif geerntet und reifen dann nach. Das merkst Du teilweise am mangelnden Aroma.
  3. Der Vitamingehalt ist teilweise höher, wenn Obst und Gemüse nicht so lange gelagert werden müssen.
  4. Du hast mehr Abwechslung und Vielfalt, wenn Du Dich an das regional-saisonale Angebot hältst. Auch im Winter gibt es frisches Gemüse, das Du nur neu entdecken musst, z. B. Pastinaken oder Rote Bete.
  5. Du unterstützt die regionale Landwirtschaft.

(Quelle: www.rewe.de)

 

Als Obst- und Gemüse-Experten haben wir im Stadtzentrum Schenefeld den REWE Bliesmer & Glasmeyer (www.rewe-bliesmer-glasmeyer.de) Markt. Regionale Produkte erkennt Ihr bei REWE am „Aus Deiner Region“-Aufkleber. Aktuell gibt´s dort Spargel vom Erdbeer- und Spargelhof Löscher in Winsen. Selbstverständlich auch geschält. Die offizielle Spargelsaison geht übrigens noch bis zum Johannistag, den 24. Juni. Vom sogenannten „Spargelsilvester“ bis zum ersten Frost sind es mindestens 100 Tage. Diese Zeit braucht der Spargel, um genügend Kraft für die nächste Saison zu sammeln.

Deutsche Erdbeeren gibt es – je nach Witterung – seit Anfang Mai, ab Juni sogar als Freilandware frisch vom Feld. Dann folgen Himbeeren als kleine Vitaminbomben, Aprikosen mit viel Provitamin A und als kalorienarme Nascherei Kirschen. Gefolgt von Heidelbeeren, die von Mitte Juli bis Anfang September Power fürs Immunsystem geben.

Bis zum 21. Juni geht noch die Saison für den Rhabarber. Aus der beliebten Gemüsesorte lassen sich herrliche Kuchen backen, Kompott oder Marmelade kochen. Rhabarber passt ebenfalls wunderbar zu herzhaften Gerichten, wie z. B. zu einem Salat mit Ziegenkäse. Apropos Salat … Im Juni wird es wieder so richtig bunt auf unseren Feldern. Passend zur Grillsaison lassen sich leckere Salate mit heimischen Zutaten, wie z. B. Feld-, Kopf- und Eisbergsalat oder Rucola, Erbsen, Karotten, Radieschen, Rote Beete, Tomaten und Zwiebeln zaubern.

Auch der Juli steht ganz im Zeichen der Beeren: Erd-, Him- und Johannisbeeren. Aus Holunderblüten könnt Ihr einen köstlichen Likör für einen selbstgemachten „Hugo“ oder Limonade herstellen, die Euch an heißen Tagen im Garten oder auf dem Balkon erfrischt. Neben vielen reifen Früchten, wie z. B. Pflaumen und Weintrauben, begeistern im August die ersten Maiskolben direkt vom Feld. Und was hat der Sommer sonst noch so gemüsemäßig zu bieten? Ab Juni gibt´s Zucchini, Blumenkohl und Aubergine aus lokalem Anbau auf den Teller. Im Juli folgt der Broccoli und die Pfifferling-Zeit beginnt. Im September wird es dann schon etwas herzhafter mit Kürbissen, Romanesco und Maronen.

Wir haben Euch inspiriert oder Ihr habt richtig Hunger bekommen? Wir freuen uns auf Eure Lieblingsrezepte und kulinarischen Tipps für den Sommer! Ach, Ihr seid mehr so die Selbstversorger? Auch kein Problem. Unser nächster BLOG Beitrag wird sich um das Thema Hochbeet und vor allem Wissenswertes zum Thema Kräuter drehen.

Unser Thema No. 2:

Für Selbstversorger: Ein eigenes Hochbeet für Balkon und Garten 

Ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon – Hochbeete werden für den Anbau von Gemüse, Salat und Kräutern immer beliebter. Kein Wunder, denn sie machen richtig Spaß, sind unkompliziert in der Pflege und bringen reiche Ernte in Bio-Qualität auf den Teller. Wir haben für Euch einige Tipps zusammengestellt, worauf Ihr bei Eurem Projekt „Hochbeet“ achten solltet.

 

Welche Art von Hochbeeten gibt es?

Hochbeete können aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formen gebaut werden. Denkbar sind beispielsweise Varianten aus Holz, Stein, Aluminium, Kunststoff oder auch eine Kombination daraus. Zudem lassen sich mit etwas Kreativität auch verschiedene Utensilien, wie z. B. Euro-Paletten, Weinfässer oder Pflastersteine zu Hochbeeten umfunktionieren. Wenn Ihr nur wenig Platz habt, eignen sich für ein Mini-Hochbeet auch Obstkisten aus Holz.

 

Wo ist der ideale Standort?

Ob das Hochbeet besser in der Sonne oder im Schatten stehen sollte, hängt maßgeblich davon ab, welche Pflanzen Ihr im Hochbeet anbauen wollt. Grundsätzlich sollte es mindestens ein paar Stunden am Tag Sonne bekommen und möglichst windgeschützt stehen. Neben Gemüse lassen sich auch zahlreiche Kräuter im Schatten oder Halbschatten anbauen.

 

Kleine Kräuterkunde: Ein Hochbeet eignet sich ideal als Kräutergarten

Damit Küchenkräuter in Eurem Hochbeet optimal wachsen, solltet Ihr unbedingt auf die Zusammenstellung achten. Manche Kräuter passen einfach nicht nebeneinander, wie z. B. Majoran und Thymian – beide hemmen sich gegenseitig im Wachstum. Salbei verträgt sich grundsätzlich gut mit anderen Pflanzen und fördert deren Wachstum. Besonders gut passt neben Bohnenkraut auch Oregano, mit Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse und Estragon versteht sich Salbei ebenfalls problemlos. Rosmarin und Basilikum können ebenfalls ohne Bedenken nebeneinander gepflanzt werden. Auch die Kombination Petersilie, Schnittlauch und Basilikum funktioniert, ebenso Dill, Petersilie, Kerbel und Majoran. Pimpernelle ist mit Zitronenmelisse und Estragon in guter Nachbarschaft.

 

Wie wird ein Hochbeet befüllt?

Neben der Standortwahl bestimmt auch die Befüllung mit organischen Materialien und unterschiedlicher Erde Euren Anbauerfolg. Die Schichten eines Hochbeets ahmen den Zersetzungsprozess von unten nach oben nach. Je nach Höhe des Hochbeets sollte jede Schicht 10 bis 25 cm hoch sein.

 

So schichtet man ein Hochbeet:

  1. Schicht: Maschen- oder Hühnerdraht gegen Wühlmäuse
  2. Schicht: Äste, Zweige oder Holzhäcksel
  3. Schicht: umgedrehte Rasensoden, Laub oder Rasenschnitt
  4. Schicht: halbreifer Kompost
  5. Schicht: hochwertige Gartenerde und reifer Kompost

 

Was pflanzt man idealerweise an?

Im ersten Jahr muss noch ein wenig darauf geachtet werden, was angepflanzt wird, da die Erde durch den frischen Kompost noch sehr nährstoffreich ist. Dies mögen nicht alle Pflanzen. Allerdings bietet die Erdmischung für Gemüsepflanzen einen optimalen Nährboden. Die größte Herausforderung bei der Anpflanzung ist also vielmehr das WANN und nicht das WAS. Wenn die Bepflanzung geschickt vorgenommen wird, dann können viele Pflanzen miteinander kombiniert werden und dass fast das ganze Jahr von März bis in den Winter.

Ab Mai kann die Ernte aus der März Bepflanzung verzehrt werden (z. B. rote Beete, Dill, Radieschen, Möhren oder auch Spinat). Danach lässt sich das Beet dann wieder komplett neu bepflanzen. Bestens geeignet sind unter anderem Gurken, Erbsen (an einem Rankgerüst), Kohlrabi sowie Tomaten. Auch Naschpaprika ist ab Mai gut anzubauen. Im heißen Hochsommer kann aufgrund der Hitze eine Pflanzpause eingelegt werden, um dann im September mit Mangold, Spinat, Radieschen oder auch Feldsalat in den goldenen Herbst zu starten. Von dieser Ernte profitiert Ihr als Hochbeetgärtner bis in den Winter. 

 

Ihr habt Lust auf ein eigenes Hochbeet bekommen?

Entsprechende Saatgut findet Ihr bei uns im Stadtzentrum Schenefeld z. B. bei Rossmann, Budni oder REWE.

Unser Thema No. 3:

Angrillen: Kohle, Gas oder Elektro?

 Endlich ist es wieder soweit! Warme Tage und laue Sommerabende laden zum Grillen mit Freunden und der Familie auf Balkon oder Terrasse, im Park oder am See ein. Gegrillt werden darf eigentlich alles: Egal ob köstliche Steaks, frischer Fisch, Gemüsespieße, Grillkäse & Co. – Hauptsache lecker! Richtige Grill-Enthusiasten schwören meist auf Holzkohle oder Kohlebriketts. Doch welcher Grill ist eigentlich der Richtige für mich? Wir verraten Euch hier einige Vor- und Nachteile von Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills und helfen Euch bei der Entscheidungsfindung. Am Ende ist es – wie so oft – einfach Geschmackssache!

Vorteile des Holzkohlegrills:

  • typischer Grillgeschmack
  • einfacher Transport
  • relativ preiswert, günstiger z. B. als Gas

Nachteile:

  • langes Anheizen, Vorbereitungszeit erforderlich
  • Rauch- und Geruchsentwicklung
  • Unfallgefahr, da offenes Feuer

 

Vorteile des Gasgrills:

  • schnelles Aufheizen
  • kaum Rauchbildung, daher besonders gut für Balkongriller
  • gezieltes Steuern der Temperatur
  • sauberes Grillen, kein Hantieren mit Kohle oder Briketts
  • große Grill- und Ablagefläche

Nachteile:

  • nicht mobil
  • höhere Anschaffungskosten

 

Vorteile des Elektrogrills:

  • sehr schnell einsatzbereit
  • Grillrost ist gleichmäßig beheizbar
  • Garpunkt lässt sich gut kontrollieren
  • gesünder als Grillen mit Kohle
  • ideal auch für Wohnung und Balkon, da keine Rauchbelästigung 

Nachteile:

  • nicht so mobil
  • nichts für große Gesellschaften, da kleiner Grillrost
  • kein echtes Grillfeeling, da das typische Raucharoma fehlt

 

Ihr habt den klassischen Grillgeruch schon förmlich in der Nase und benötigt jetzt nur noch das passende Equipment sowie neue Dekoration für die nächste Grillparty? Dann schaut doch mal in der Tchibo Filiale bei uns im Stadtzentrum Schenefeld vorbei. Alles zum Thema „Grillen & chillen“ findet Ihr aktuell bei Tchibo online: www.tchibo.de/grillen-chillen-t402011734.html