Ab ins Beet: Das Stadtzentrum Schenefeld liefert Euch kreative Homegardening Ideen für Zuhause

 

 

Ab ins Beet: Das Stadtzentrum Schenefeld liefert Euch ab sofort kreative Homegardening Ideen für Zuhause

Die Gartenzeit steht vor der Tür und mit ihr zahlreiche Möglichkeiten, sich alleine oder mit der ganzen Familie auf dem Balkon oder im (Schreber-) Garten zu betätigen. In den nächsten Wochen werden wir Euch in Kooperation mit unseren Mietern verschiedenste Möglichkeiten vorstellen, wie Ihr Euren Balkon in einen richtigen Kräutergarten verwandelt oder mit Vertikalbeeten und Blumentreppen aufpimpen könnt.

Ihr habt Lust auf einen kleinen Mini-Teich im Fass oder Eimer oder sucht die passende Beleuchtung in Form von Solarleuchten und Lampions? Dann haben wir auch hier erleuchtende Tipps. Neben den schönsten Büropflanzen fürs Homeoffice, gibt´s für alle ohne grünen Daumen mit hochwertigen Kunstpflanzen und
-gräsern eine passende Alternative.

Für Euch und viele andere fällt die diesjährige Fernreise wahrschein aus – mit coolen Indoorpalmen könnt Ihr Euch zumindest ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause holen. Außerdem erfahrt Ihr, welches Obst und Gemüse wann Saison hat, wie Ihr aus normalen Blechdosen sehr schöne Pflanzgefäße zaubert und welche Vorteile Euch praktische Pflanztische bieten.

 

Weitere Themen, die wir für Euch geplant haben:

– Ab auf den Teller: Saisonales Obst und Gemüse

– Selbstversorger: Hochbeet für Balkon und Garten

– Angrillen: Elektro, Gas oder Kohle?

– Was summt denn da? Insektenhotels für Garten und Balkon

– Miniteich für Balkon und Terrasse: Fass oder Eimer?

– Bei Euch piept´s wohl: Vogeltränken und Vogelhäuschen

– Sommer 2.0: Gartentipps für den August

 

Ihr habt eine große Leidenschaft für Kräuter, Obst und Gemüse oder Pflanzen? Seid richtige Oberhandwerker? Dann schickt uns Eure Fragen, Ideen und Fotos als zusätzliche Inspiration oder weitere Wunschthemen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch hier bei uns im Blog oder in unseren Social-Media-Kanälen.

 

 

 

Unser Thema No. 1:

Saisonales Obst und Gemüse! Was gibt´s bei Dir gerade auf den Teller?

 

Es gibt viele gute Gründe beim Kochen und Backen auf saisonale, regionale Produkte zurückzugreifen, auch wenn es eine Vielzahl von Obst- und Gemüsesorten bereits das ganze Jahr gibt.

  1. Kürzere Transportwege sind besser fürs Klima.
  2. Obst und Gemüse schmecken besser, wenn sie reif geerntet werden. Importierte Früchte werden meist unreif geerntet und reifen dann nach. Das merkst Du teilweise am mangelnden Aroma.
  3. Der Vitamingehalt ist teilweise höher, wenn Obst und Gemüse nicht so lange gelagert werden müssen.
  4. Du hast mehr Abwechslung und Vielfalt, wenn Du Dich an das regional-saisonale Angebot hältst. Auch im Winter gibt es frisches Gemüse, das Du nur neu entdecken musst, z. B. Pastinaken oder Rote Bete.
  5. Du unterstützt die regionale Landwirtschaft.

(Quelle: www.rewe.de)

 

Als Obst- und Gemüse-Experten haben wir im Stadtzentrum Schenefeld den REWE Bliesmer & Glasmeyer (www.rewe-bliesmer-glasmeyer.de) Markt. Regionale Produkte erkennt Ihr bei REWE am „Aus Deiner Region“-Aufkleber. Aktuell gibt´s dort Spargel vom Erdbeer- und Spargelhof Löscher in Winsen. Selbstverständlich auch geschält. Die offizielle Spargelsaison geht übrigens noch bis zum Johannistag, den 24. Juni. Vom sogenannten „Spargelsilvester“ bis zum ersten Frost sind es mindestens 100 Tage. Diese Zeit braucht der Spargel, um genügend Kraft für die nächste Saison zu sammeln.

Deutsche Erdbeeren gibt es – je nach Witterung – seit Anfang Mai, ab Juni sogar als Freilandware frisch vom Feld. Dann folgen Himbeeren als kleine Vitaminbomben, Aprikosen mit viel Provitamin A und als kalorienarme Nascherei Kirschen. Gefolgt von Heidelbeeren, die von Mitte Juli bis Anfang September Power fürs Immunsystem geben.

Bis zum 21. Juni geht noch die Saison für den Rhabarber. Aus der beliebten Gemüsesorte lassen sich herrliche Kuchen backen, Kompott oder Marmelade kochen. Rhabarber passt ebenfalls wunderbar zu herzhaften Gerichten, wie z. B. zu einem Salat mit Ziegenkäse. Apropos Salat … Im Juni wird es wieder so richtig bunt auf unseren Feldern. Passend zur Grillsaison lassen sich leckere Salate mit heimischen Zutaten, wie z. B. Feld-, Kopf- und Eisbergsalat oder Rucola, Erbsen, Karotten, Radieschen, Rote Beete, Tomaten und Zwiebeln zaubern.

Auch der Juli steht ganz im Zeichen der Beeren: Erd-, Him- und Johannisbeeren. Aus Holunderblüten könnt Ihr einen köstlichen Likör für einen selbstgemachten „Hugo“ oder Limonade herstellen, die Euch an heißen Tagen im Garten oder auf dem Balkon erfrischt. Neben vielen reifen Früchten, wie z. B. Pflaumen und Weintrauben, begeistern im August die ersten Maiskolben direkt vom Feld. Und was hat der Sommer sonst noch so gemüsemäßig zu bieten? Ab Juni gibt´s Zucchini, Blumenkohl und Aubergine aus lokalem Anbau auf den Teller. Im Juli folgt der Broccoli und die Pfifferling-Zeit beginnt. Im September wird es dann schon etwas herzhafter mit Kürbissen, Romanesco und Maronen.

Wir haben Euch inspiriert oder Ihr habt richtig Hunger bekommen? Wir freuen uns auf Eure Lieblingsrezepte und kulinarischen Tipps für den Sommer! Ach, Ihr seid mehr so die Selbstversorger? Auch kein Problem. Unser nächster BLOG Beitrag wird sich um das Thema Hochbeet und vor allem Wissenswertes zum Thema Kräuter drehen.

Unser Thema No. 2:

Für Selbstversorger: Ein eigenes Hochbeet für Balkon und Garten 

Ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon – Hochbeete werden für den Anbau von Gemüse, Salat und Kräutern immer beliebter. Kein Wunder, denn sie machen richtig Spaß, sind unkompliziert in der Pflege und bringen reiche Ernte in Bio-Qualität auf den Teller. Wir haben für Euch einige Tipps zusammengestellt, worauf Ihr bei Eurem Projekt „Hochbeet“ achten solltet.

 

Welche Art von Hochbeeten gibt es?

Hochbeete können aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formen gebaut werden. Denkbar sind beispielsweise Varianten aus Holz, Stein, Aluminium, Kunststoff oder auch eine Kombination daraus. Zudem lassen sich mit etwas Kreativität auch verschiedene Utensilien, wie z. B. Euro-Paletten, Weinfässer oder Pflastersteine zu Hochbeeten umfunktionieren. Wenn Ihr nur wenig Platz habt, eignen sich für ein Mini-Hochbeet auch Obstkisten aus Holz.

 

Wo ist der ideale Standort?

Ob das Hochbeet besser in der Sonne oder im Schatten stehen sollte, hängt maßgeblich davon ab, welche Pflanzen Ihr im Hochbeet anbauen wollt. Grundsätzlich sollte es mindestens ein paar Stunden am Tag Sonne bekommen und möglichst windgeschützt stehen. Neben Gemüse lassen sich auch zahlreiche Kräuter im Schatten oder Halbschatten anbauen.

 

Kleine Kräuterkunde: Ein Hochbeet eignet sich ideal als Kräutergarten

Damit Küchenkräuter in Eurem Hochbeet optimal wachsen, solltet Ihr unbedingt auf die Zusammenstellung achten. Manche Kräuter passen einfach nicht nebeneinander, wie z. B. Majoran und Thymian – beide hemmen sich gegenseitig im Wachstum. Salbei verträgt sich grundsätzlich gut mit anderen Pflanzen und fördert deren Wachstum. Besonders gut passt neben Bohnenkraut auch Oregano, mit Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse und Estragon versteht sich Salbei ebenfalls problemlos. Rosmarin und Basilikum können ebenfalls ohne Bedenken nebeneinander gepflanzt werden. Auch die Kombination Petersilie, Schnittlauch und Basilikum funktioniert, ebenso Dill, Petersilie, Kerbel und Majoran. Pimpernelle ist mit Zitronenmelisse und Estragon in guter Nachbarschaft.

 

Wie wird ein Hochbeet befüllt?

Neben der Standortwahl bestimmt auch die Befüllung mit organischen Materialien und unterschiedlicher Erde Euren Anbauerfolg. Die Schichten eines Hochbeets ahmen den Zersetzungsprozess von unten nach oben nach. Je nach Höhe des Hochbeets sollte jede Schicht 10 bis 25 cm hoch sein.

 

So schichtet man ein Hochbeet:

  1. Schicht: Maschen- oder Hühnerdraht gegen Wühlmäuse
  2. Schicht: Äste, Zweige oder Holzhäcksel
  3. Schicht: umgedrehte Rasensoden, Laub oder Rasenschnitt
  4. Schicht: halbreifer Kompost
  5. Schicht: hochwertige Gartenerde und reifer Kompost

 

Was pflanzt man idealerweise an?

Im ersten Jahr muss noch ein wenig darauf geachtet werden, was angepflanzt wird, da die Erde durch den frischen Kompost noch sehr nährstoffreich ist. Dies mögen nicht alle Pflanzen. Allerdings bietet die Erdmischung für Gemüsepflanzen einen optimalen Nährboden. Die größte Herausforderung bei der Anpflanzung ist also vielmehr das WANN und nicht das WAS. Wenn die Bepflanzung geschickt vorgenommen wird, dann können viele Pflanzen miteinander kombiniert werden und dass fast das ganze Jahr von März bis in den Winter.

Ab Mai kann die Ernte aus der März Bepflanzung verzehrt werden (z. B. rote Beete, Dill, Radieschen, Möhren oder auch Spinat). Danach lässt sich das Beet dann wieder komplett neu bepflanzen. Bestens geeignet sind unter anderem Gurken, Erbsen (an einem Rankgerüst), Kohlrabi sowie Tomaten. Auch Naschpaprika ist ab Mai gut anzubauen. Im heißen Hochsommer kann aufgrund der Hitze eine Pflanzpause eingelegt werden, um dann im September mit Mangold, Spinat, Radieschen oder auch Feldsalat in den goldenen Herbst zu starten. Von dieser Ernte profitiert Ihr als Hochbeetgärtner bis in den Winter. 

 

Ihr habt Lust auf ein eigenes Hochbeet bekommen?

Entsprechende Saatgut findet Ihr bei uns im Stadtzentrum Schenefeld z. B. bei Rossmann, Budni oder REWE.

Unser Thema No. 3:

Angrillen: Kohle, Gas oder Elektro?

 Endlich ist es wieder soweit! Warme Tage und laue Sommerabende laden zum Grillen mit Freunden und der Familie auf Balkon oder Terrasse, im Park oder am See ein. Gegrillt werden darf eigentlich alles: Egal ob köstliche Steaks, frischer Fisch, Gemüsespieße, Grillkäse & Co. – Hauptsache lecker! Richtige Grill-Enthusiasten schwören meist auf Holzkohle oder Kohlebriketts. Doch welcher Grill ist eigentlich der Richtige für mich? Wir verraten Euch hier einige Vor- und Nachteile von Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills und helfen Euch bei der Entscheidungsfindung. Am Ende ist es – wie so oft – einfach Geschmackssache!

Vorteile des Holzkohlegrills:

  • typischer Grillgeschmack
  • einfacher Transport
  • relativ preiswert, günstiger z. B. als Gas

Nachteile:

  • langes Anheizen, Vorbereitungszeit erforderlich
  • Rauch- und Geruchsentwicklung
  • Unfallgefahr, da offenes Feuer

 

Vorteile des Gasgrills:

  • schnelles Aufheizen
  • kaum Rauchbildung, daher besonders gut für Balkongriller
  • gezieltes Steuern der Temperatur
  • sauberes Grillen, kein Hantieren mit Kohle oder Briketts
  • große Grill- und Ablagefläche

Nachteile:

  • nicht mobil
  • höhere Anschaffungskosten

 

Vorteile des Elektrogrills:

  • sehr schnell einsatzbereit
  • Grillrost ist gleichmäßig beheizbar
  • Garpunkt lässt sich gut kontrollieren
  • gesünder als Grillen mit Kohle
  • ideal auch für Wohnung und Balkon, da keine Rauchbelästigung 

Nachteile:

  • nicht so mobil
  • nichts für große Gesellschaften, da kleiner Grillrost
  • kein echtes Grillfeeling, da das typische Raucharoma fehlt

 

Ihr habt den klassischen Grillgeruch schon förmlich in der Nase und benötigt jetzt nur noch das passende Equipment sowie neue Dekoration für die nächste Grillparty? Dann schaut doch mal in der Tchibo Filiale bei uns im Stadtzentrum Schenefeld vorbei. Alles zum Thema „Grillen & chillen“ findet Ihr aktuell bei Tchibo online: www.tchibo.de/grillen-chillen-t402011734.html

Unser Thema No. 4:

Was summt denn da? Insektenhotels für Garten und Balkon

Insekten spielen als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere eine wichtige Rolle für die Natur. Wenn Ihr Insekten in Eurem Garten oder auf dem Balkon einen unterstützenden Rückzugsort bieten möchtet, könnt Ihr mit der richtigen Pflanzenauswahl aber auch mit einem sogenannten „Insektenhotel“ etwas für den lokalen Naturschutz tun.

Im Folgenden haben wir für Euch Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema „Insektenhotel“ zusammengestellt: 

Was ist überhaupt ein Insektenhotel und wie funktioniert es?

Bei einem Insektenhotel handelt es sich um eine künstlich geschaffene Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten. Es besteht häufig aus Holz und ist mit verschiedenen Naturmaterialien (Stroh, Baumbus-Röhrchen, Tannenzapfen, Holzwolle etc.) befüllt. Ein Dach schützt vor Wind und Regen.

Je nach Befüllung zählen z. B. Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Hummeln, Marienkäfer und andere Käferarten, Florfliegen und Ohrwürmer zu den Bewohnern. Neben ausreichend Futter – dafür eignen sich auch mit Sommerblumen bepflanzte Balkonkästen – sollte auch genügend Wasser in Form eines Teiches oder einer Vogeltränke in der Nähe vorhanden sein. 

Welche Vorteile bietet eine Insektenunterkunft? 

  • Unterstützung des Natur- und Artenschutzes
  • Höherer Ertrag im Obst- und Gemüsegarten durch verbesserte Bestäubung
  • Nachhaltige Schädlingsbekämpfung
  • Nahrungsquelle für Vögel
  • Spielerische Wissensvermittlung sowie Freizeitbeschäftigung für Kinder
  • Kreative Gartendekoration

 Wo ist der richtige Standort? 

Insekten mögen es warm und wettergeschützt. Daher ist eine südliche Ausrichtung auf Balkon, Terrasse oder im Garten mit durchgängiger Sonne ideal. So sind Regentage und kältere Temperaturen auch kein Problem für die kleinen Bewohner. Ein Standortwechsel im Winter ist ebenfalls nicht notwendig. Die Anbringung sollte mindestens 50 cm vom Boden entfernt erfolgen.

Ihr wollt gerne Gastgeber für verschiedene Insektenarten werden, Euch aber in das Thema erst noch einarbeiten und vorab richtig informieren?

Dann hat unsere Buchhandlung HEYMANN eine große Auswahl an informativen Büchern rund um das Thema Insektenhotels für Euch. Gerade jetzt in den bevorstehenden Ferien, lassen sich diese übrigens prima mit den Kindern selbst basteln. 

Unser Thema No. 5:

Miniteich für Balkon und Terrasse: Fass oder Eimer?

Für einen Gartenteich braucht man richtig viel Platz. Falsch! Auf der Terrasse und selbst auf einem kleinen Balkon lässt sich Wasser in Form eines Miniteiches prima in Szene setzen. Wasser bringt viele positive Eigenschaften mit sich, es wirkt erfrischend und belebend, verleiht der Luft Kühle und beruhigt auf eine ganz besondere Art und Weise die Sinne. Der Kreativität sind bei der Gestaltung einer Wasserquelle keine Grenzen gesetzt. Ob mit vielen Pflanzen versehen oder einfach clean und neutral, ein Miniteich ist eine tolle Bereicherung für den Außenbereich.

Alles im Eimer?

Freistehende Gefäße sind für Balkone, kleine Terrassen oder Gärten die einfachste Lösung. Als Behälter kommt eigentlich alles in Frage, was einem gefällt. Hierzu gehören zum Beispiel: Weinfässer, Tontöpfe, Metallwannen, Pflanzschalen aber auch große Kunststoffeimer. Das Wichtigste ist, dass das Gefäß wasserdicht und nicht zu klein ist. Hilfreich kann hierfür auch ein „Kunststoffeinsatz“ sein, der das Austreten von Wasser und die Absonderung von Materialien vermeidet.

So gelingt das Anlegen eines Miniteiches im Handumdrehen!

Der zeitliche und finanzielle Aufwand, um einen kleinen Teich anzulegen, ist sehr überschaubar. Ihr benötigt lediglich:

  • ein wasserdichtes Gefäß
  • Zubehör wie Kies und Ziegelsteine
  • Wasser- und Sumpfpflanzen, wie z. B. Sumpfdotterblumen, Sumpf-Schwertlilien, Pfennigkraut, Binsen, Wollgras oder Gräser und Seerosen
  • und natürlich: Wasser!

Entscheidend bei der Wahl der Pflanzen ist vor allem die gewählte Größe des Gefäßes. Auf Fische wiederum solltet Ihr komplett verzichten, da die Futterreste und Exkremente das biologische Gleichgewicht des Miniteichs schnell zum Kippen bringen können. Den Kies gut gewaschen, damit das Wasser nicht trüb wird und anschließend in den Teich füllen – der Boden sollte einige Zentimeter gut bedeckt sein. Die etwas größere Pflanzen könnt Ihr anschließend direkt in den Boden einpflanzen, die kleineren Sumpfpflanzen lieber in kleinen Pflanzkörben auf die getürmten Ziegelsteine stellen. Und fertig!

Wo ist der beste Platz für meinen Miniteich und wie wird er richtig gepflegt?

Hier lautet die Devise: lieber halb als ganz! Ein Miniteich steht am besten im Halbschatten, da zu viel Licht die Algen sprießen lässt und das Wasser kippen könnte. 4-6 Stunden Sonne sind ideal. Die Mittagssonne – vor allem im Hochsommer – sollte vermieden werden.

Wenn der Miniteich erst einmal eingerichtet und bepflanzt ist, ist dieser nicht sehr pflegeintensiv. Bei etwas größer angelegten Teichen kann zur Vermeidung von Algen eine Teichpumpe oder eine kleine Fontäne helfen. Solltet Ihr Seerosen haben, helfen notfalls nur chemische Mittel, da Seerosen keine Wasserströmungen mögen.

Gut zu wissen:

  • Das ökologische Gleichgewicht lässt sich bei einem größeren Wasservolumen (ab ca. 40 l) besser halten.
  • Vorsicht bei Zinkwannen! Das enthaltene Zink kann sich im Wasser lösen und die im Teich befindlichen Pflanzen am Wachstum hindern.
  • Seerosen sind ein wirksames Mittel, um Mücken fernzuhalten.

Unser Thema No. 6:

Bei Euch piept´s wohl! 

Vogeltränken und Vogelhäuschen für den Außenbereich

Vorrichtungen wie Vogeltränken und -häuschen finden in vielen vogelfreundlichen Gärten ihren Platz. Beide Elemente erweisen sich nicht nur als hilfreich für die Vogelwelt, sondern sind in verschiedensten Ausführungen im Garten oder auf dem Balkon auch sehr dekorativ. Eine mit Wasser befüllte Tränke bietet Vögeln die Möglichkeit, sich baden und abkühlen zu können oder einen Schluck zu trinken. Gerade im Sommer und bei starker Hitze freuen sich Vögel über diese erfrischende Einrichtung. Vogelhäuschen sind vor allem im Winter beliebte Futterstellen.

Wie badet es sich am besten?

Eine optimale Vogeltränke hat ein langsam tiefer werdendes Becken. Eine Tiefe von maximal 5 cm reicht hier bereits aus, da die meisten Vogelarten nicht komplett baden, sondern sich nur mit ihren Flügeln das Wasser auf den Rücken fächern. Hilfreich sind z. B. kleine Äste, die ins Wasser ragen und den Vögeln bei zu steilen Rändern einen einfachen Spaziergang ins Wasser ermöglichen. Anstelle von Stöckern können auch kleine Steine verwendet werden. Ihr solltet daran denken, dass Vögel zudem einen Platz zum Sitzen im seichten Wasser benötigen, diesen könnt Ihr ebenfalls mit Steinen schaffen. Am Wichtigsten ist natürlich, dass die Vogeltränke stets mit frischem und sauberem Wasser befüllt wird.

Wohin mit dem Vogelschwimmbad?

Ihr solltet auf folgende Punkte in jedem Fall achten:

  • Eine offene Umgebung ist am besten, so können Vögel mögliche Feinde wie z. B. Katzen beim Anschleichen sehen und reagieren. Gleiches gilt für hohe Büsche, die den Feinden ein Versteck bieten könnten.
  • Zusätzlich könnt Ihr die Tränke etwas erhöht aufstellen, damit die Vögel etwas geschützt einen guten Überblick über ihre Umgebung haben.
  • Falls die Vögel doch einmal die Flucht ergreifen müssen, sollten zum Beispiele Äste über der Tränke sein. Vögel können mit nassen Flügeln nicht so gut fliegen und brauchen eine nahe gelegene Fluchtmöglichkeit.

Die richtige Pflege

Wie wir Menschen auch, fühlen sich Vögel im schmutzigen Wasser nicht wohl. Regelmäßige Pflege ist daher das A und O. Der ständige Austausch des Wassers sowie das Nachfüllen bei gesunkenem Wasserstand sind für Vogeltränken sehr wichtig. Außerdem sollte die Tränke immer sauber gehalten werden. Nicht nur, dass sich die Vögel dann wohler fühlen, auch Krankheitserreger lassen sich durch eine regelmäßige Reinigung vermeiden. Nebensächlicher, aber kein unwichtiges Argument – mit frischem Wasser gefüllt und immer schön sauber, sieht die Tränke im heimischen Garten auch gleich viel schöner aus.

Welche Vogeltränke passt zu mir?

Es gibt eine immens große Auswahl an Vogelbädern. Hier ist eine rein subjektive Entscheidung nach Größe und Geschmack ausschlaggebend. Erfüllt es alle Kriterien, steht einem Kauf, dem Aufstellen und der damit verbundenen langanhaltenden Freude nichts mehr im Weg.

Das Vogelhaus: Die Futterstätte für kalte Tage

Ein Vogelhäuschen ist nicht nur ein schönes dekoratives Gartenelement, sondern vor allem für die freilebenden Vögel eine Möglichkeit für Unterschlupf und Futter. Die Fütterung sollte im Winter mit dem ersten Frost oder Schnee beginnen und dann regelmäßig erfolgen. Denn in der kalten Jahreszeit finden die Vögel kaum noch das dringend benötigte Futter. Um die relativ hohe Körpertemperatur halten zu können, haben Vögel gerade im Winter einen sehr hohen Energie- und Nahrungsbedarf.

Welches Vogelhaus passt zu mir?

Meist sind Vogelhäuschen aus Holz gefertigt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie eintönig sein müssen. Es gibt eine große Auswahl an farbenfrohen und bunten Häuschen.

Wichtige Tipps für das Vogelhäuschen:

  • Empfehlenswert bei der Auswahl ist ein Futterspender, in dem die Vögel nicht herumlaufen können. Denn dadurch können sich im Futter Keime bilden, es wird verschmutzt und ist damit nicht wirklich genießbar und gesund. Diesbezüglich bieten sich Futtersilos an, bei denen jeden Tag nur ein wenig Futter nachgefüllt wird.
  • Ihr solltet zudem darauf achten, dass das Vogelhaus regelmäßig gepflegt und gereinigt wird. Hierfür könnt Ihr heißes Wasser benutzen und besser Handschuhe tragen, um Euch vor Keimen und Krankheitserregern zu schützen.
  • Anbringen sollten Ihr das Häuschen so, dass das Futter nicht durch Regen oder Schnee nass werden kann. Auch ein Mindestabstand zu Glasscheiben ist ratsam, damit die Vögel nicht in die Scheiben fliegen und sich verletzen (hier empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2 Metern).
  • Am besten Ihr wählt auch hier einen erhöhten Platz mit überschaubarer Umgebung, damit die Vögel von keiner Katze oder anderen Feinden unbemerkt überfallen werden können.

Sogar selber bauen?

Es gibt super Möglichkeiten, Vogelhäuschen selbst zu bauen. Dabei muss jedoch einiges beachtet werden, gute Bauanleitungen bieten hierbei hilfreiche Unterstützung. Es gibt auch fertige Bausätze, die das Bauen sehr viel einfacher machen.  

Unser Thema No. 7:

Sommer 2.0: Gartentipps für den August

Der achte Monat im Jahr wird der Erntemonat oder auch Ährenmonat genannt. Wenn die kaminroten Früchte der Eberesche sowie die Augustäpfel reif sind und das Heidekraut blüht, ist der Spätsommer da. Keine Sorge, auch dann ist die Saatsaison noch nicht vorbei. Die Saat von Gemüsepflanzen wie zum Beispiel Spinat, Feld- oder Schnittsalat sowie Radieschen kann sich jetzt hervorragend eine freie Lücke im Beet ergattern. Gleiches gilt für die Saat zweijähriger Blumen, darunter Bartnelken oder Stockrosen.

Außerdem ist Erntezeit: Gurken, Tomaten, Zucchini, Mangold u.v.m. wandern direkt vom Beet auf den Tisch für den absoluten Frischegenuss. Kleiner Tipp: Jetzt sollten die Triebe der Tomaten am besten abgeschnitten werden, da sie gewöhnlich keine Früchte mehr tragen.

Mit Einzug des Spätsommers und der Aussicht auf den Herbst fallen im Garten einige To-Do’s an. Hier unsere Top Five. Bevor es losgeht, möchten wir Euch aber noch eins ans Herz legen: Auch im Spätsommer hat die Sonne in der Regel noch nicht an Kraft eingebüßt und die Natur lechzt nach Wasser. Daher bitte das regelmäßige Gießen nicht vergessen.

Top 1: Obst und Gemüse ernten
Wir haben es bereits angesprochen: Es gibt jede Menge zu ernten. Spätestens wenn erste Früchte am Boden liegen, ist es aller höchste Eisenbahn.

Top 2: Unkraut jäten
Am besten wird Unkraut nach einem ordentlichen Regenguss gejätet. Alternativ könnt Ihr auch einfach den Boden mit Wasser befeuchten. Zur Auflockerung der Erde empfehlen sich Gartenkralle oder Harke.

Top 3: Immergrüne Pflanzen, Hecken und Büsche schneiden
Werden Pflanzen zu spät zurückgeschnitten, fehlt den Neutrieben die Zeit, vor dem Winter auszureifen. Daher solltet Ihr jetzt mit Heckenschere oder bei Bedarf auch mit der Heckensäge alles schön in Form bringen.

Top 4: Zwiebeln setzen
Im August werden die Weichen für das kommende Jahr gestellt. Zwiebeln und Knollen freuen sich daher über einen ausgesuchten Platz im Erdreich.

Top 5: Herbstvorbereitungen treffen
Jetzt solltet Ihr Eurem Rasen nochmal besondere Aufmerksamkeit schenken, ihn mähen, bewässern und gerne auch vertikutieren, damit Moos sich nicht durchsetzen kann. Ebenso ist August der ideale Monat, um Herbstblüher wie Krokusse, Gladiolen oder auch Enzian zu pflanzen.